Langenhagen ist Standort bedeutender nationaler und internationaler Unternehmen wie z. B. Universal, Konica Minolta, Daimler, Reemtsma, MTU und Vodafone, die zum Teil von Langenhagen aus europa- oder sogar weltweit ihre Geschäfte betreiben.
Die Wirtschaftsstruktur ist gekennzeichnet durch einen ausgewogenen Mix von Großunternehmen und Mittelstandsbetrieben, von der Metallverarbeitung, CD-Produktion, Zigaretten-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Groß- und Einzelhandel, Handwerk, Verkehrsgewerbe, Büromaschinen, Telekommunikation bis zu einem hoch entwickelten Angebot qualifizierter Dienstleister.
Zum Stichtag 1.1.2009 waren es (Statistik IHK Hannover) 3.274 Betriebe (Handelsregister 917 | Kleingewerbe 1.941 | Betriebsstätten 416). Langenhagen hat nach der Landeshauptstadt Hannover die höchste Betriebsdichte in der Region Hannover, wobei neben den namhaften Großunternehmen die hohe Zahl von mittelständischen Betrieben hervorzuheben ist.
Knapp 30.000 Menschen arbeiten in Langenhagen. Von diesen Arbeitsplätzen sind etwa 10.000 in den letzten 15 Jahren entstanden. Langenhagen ist Einzugsgebiet für Arbeitskräfte aus dem nördlichen Bereich der Region Hannover. Täglich pendeln etwa 22.800 Menschen nach Langenhagen. Zirka 11.600 Personen haben ihre Arbeitsstelle außerhalb Langenhagens. Die ungewöhnlich hohe Bedeutung des Langenhagener Arbeitsmarktes für die Region Hannover zeigt sich im deutlichen Berufspendler-Überschuss von über 10.000 Beschäftigten. Damit weicht Langenhagen positiv von der negativen Pendlerbilanz anderer Städte im unmittelbaren Einzugsbereich von Großstädten ab.